A 215 – Anpassung der Anschlussstelle Kiel – Mitte

Projektbeschreibung

Ziel dieser Baumaßnahme war die Umsetzung der Anpassung der Anschlussstelle Kiel – Mitte der A215. Das vorliegende Verfahren betrifft die örtliche Bauüberwachung und LPH 8 der HOAI.
Mit der vorliegenden Maßnahme wurde die im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Kiel knapp 500 m vor dem regulären Autobahnende gelegene Anschlussstelle Kiel-Mitte der A 215 um fehlende Fahrbeziehungen in Richtung Norden (B 76) sowie in Richtung Westen (A 215) erweitert. Auch in umgekehrter Richtung können dort nun Verkehre auf die A 215 auffahren.

Hierfür wurde ein neues Kreuzungsbauwerk (BW2) erschaffen, welches gleichzeitig dafür genutzt wird, um auch Kfz-Verkehre aus der B 76 (aus Richtung Eckernförde) direkt dem Mühlendamm zuzuführen. Als weitere neue Fahrbeziehung wurde auch die Gegenrichtung vom Mühlendamm zur B 76 (in Fahrtrichtung Eckernförde) ermöglicht.

  • Auftraggeber: Landeshauptstadt Kiel, Tiefbauamt
  • Leistungsumfang: LPH 8, örtl. Bauüberwachung
  • Zeitraum: 2016 bis 2019
  • Gesamtbausumme: ca. 13,9 Mio. €

 

Weitere Projektdetails nach folgendem Bild:

Das Projekt umfasst im Einzelnen:

  • Die Erweiterung und Anpassung der Rampen auf beiden Seiten der A 215 in Höhe der Querung der Bahnstrecke Kiel-Eckernförde zur Gewährleistung einer sicheren Ein- und Ausfädelung von / zu A 215, B 76 und Mühlendamm.
  • Den Bau einer zweispurigen Straßenbrücke (BW 2) in gleicher Lage wie BW 1 zur Querung der A 215 und Verbindung beider Seiten der Teilanschlussstelle mit ergänzendem Radweg.
  • Den Bau einer kurzen einstreifigen Straßenbrücke (BW 3) zur notwendigen höhenfreien Kreuzung der südlichen Aus- und Einfahrtrampen von der A 215 zum Mühlendamm bzw. vom Mühlendamm zur B 76.
  • Die Herstellung von vier Stützwänden (SW 1, SW2, SW3-Nord und SW-3 Süd) zur Abfangung von Geländesprüngen im Bereich der Rampen und des verlängerten Mühlendammes.
  • Die umfangreiche Neuordnung der Entwässerungsanlagen im Maßnahmenbereich.
  • Die Ergänzung der Wegweisung mit Verkehrszeichenbrücken bzw. Verkehrszeichenkragarmen.
  • Die Herstellung einer ca. 115 m langen Wand zur lärmtechnischen Entlastung.

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